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Einsatz von Speicherfoliensystemen
Der Einsatz von Speicherfoliensystemen bringt eine Reihe von Vorteilen für die Veterinärmedizin. Das Handling der Kassetten entspricht dem in der analogen Radiographie. Nur mit dem Vorteil, dass die Aufnahmen nicht mehr wie früher in der Dunkelkammer entwickelt werden müssen, sondern die Speicherfolien nun digital ausgelesen werden. Dabei können Sie die in den Kassetten befindlichen Speicherfolien mehrere tausend Mal belichten. Der manuelle Röntgenfilmwechsel und das zum Teil umständliche Entwickeln mit der Röntgenchemie entfallen genauso wie die Entsorgung der verbrauchten Chemikalien. Somit sparen Sie viel Zeit und schonen zugleich die Umwelt. Zusätzlich können Sie die Dunkelkammer und die Archivierungsfläche künftig für andere Zwecke verwenden.
Die Belichtung erfolgt beim digitalen Röntgen exakt wie bei der konventionellen Radiographie. Nach der Belichtung wird die Speicherfolienkassette in das Auslesegerät gesteckt. Nun wird am PC definiert, welche Tierart und welche anatomische Region des Patienten geröntgt wurde.
Dies ist wichtig, da hiermit die individuellen Filter für das Auslesen der geröntgten Region hinterlegt werden. Nach dieser Einstellung zieht das System die Speicherfolienkassette ein und öffnet diese automatisch. Die Speicherfolie wird nun ausgelesen und dann wieder gelöscht und automatisch so verpackt, dass die Kassette zur nächsten Aufnahme bereit ist.
Die ausgelesenen Bilddaten erscheinen nach wenigen Sekunden (abhängig von der Kassettengröße) auf dem Monitor. Das ausgelesene Bild ist das sogenannte Rohdatenbild, das in DICOM 3 gespeichert werden sollte. Mit der PreView Software ist es möglich, nun die ersten groben Veränderungen am Bild vorzunehmen, sofern erforderlich. Sobald dieses Bild den Wünschen des Tierarztes entspricht wird dieses an die Befundungssoftware weitergeleitet. Durch diese Software findet nun die individuelle Feinabstimmung und Befundung statt. Hier können Sie Distanzen und Winkel messen, die Helligkeiten einstellen, Zoomen oder die Lupe verwenden, Befunde direkt an das Röntgenbild anhängen, verschiedene Aufnahmen nebeneinander stellen u.v.m.
Sollte einmal eine Aufnahme misslungen sein, stellt dies in Zukunft kein Problem mehr für Sie da. Zum Einen können Sie durch softwareseitige Unterstützung Belichtungsfehler ausgleichen. Zum Anderen können Sie innerhalb kürzester Zeit und ohne weitere Kosten eine neue Aufnahme erstellen. Die fertigen Aufnahmen können dann an ihr Praxisverwaltungsprogramm gesendet werden, das die Bilder mit dem geröntgten Patienten verknüpft. Somit sind Sie in der Lage, beim Aufruf des Patienten sofort und ohne Umwege die Bilddaten aus dem integrierten Archiv zu betrachten.



Für weitere Fragen und genaue Informationen steht Ihnen unser Serviceteam unter der Telefonnummer 05131-705-444 zur Verfügung.