Illustration zwei lesender Menschen

Lerntipps für die Berufsschule

 »Sara Roller« 

So kann Lernen Spaß bringen

Lernen macht Spaß! Ja, genau. Du hast richtig gelesen. Mit den passenden Tools wird es Dir in Zukunft gelingen, ohne Stress und Zeitdruck für die Berufsschule zu lernen. Hier kommen 5 praktische Tipps für Dein persönliches Erfolgsrezept.

Finde Deinen persönlichen Lerntyp

Man unterscheidet verschiedene Lerntypen:

  • auditiv: lernt durch Zuhören, z.B. lautes Vorlesen, Audio-Dateien, Podcasts, Reime
  • visuell: lernt bildlich, z.B. durch Mindmaps, Diagramme, Videos, farbliche Textmarkierungen
  • haptisch: lernt durch Aktivität, z.B. Informationen anfassen, Verknüpfungen erstellen beim Gehen, Haftnotizen im Raum
  • kommunikativ: lernt mit anderen zusammen, z.B. Lerngruppen (Abb. 1), Abfragen, Diskussionen, Lern-Apps mit Chat

 

Die meisten von uns sind Mischtypen. Kombiniere deshalb am besten unterschiedliche Lernmethoden. Mit mehr Abwechslung macht es auch gleich mehr Spaß.

Tipp: 
Für das Auswendiglernen medizinischer Fachbegriffe kannst Du auch ganz „oldschool“ ein Vokabelheft oder Karteikarten verwenden. 
 

Schaffe Dir ein positives Lernumfeld

Ein aufgeräumter Arbeitsplatz mit einer guten Beleuchtung erleichtert Dir das Lernen. Sorge für ungestörtes Arbeiten (Medien ausschalten, die Dich ablenken). Ändere regelmäßig Deine Sitzposition, bewege Dich zwischendurch, und denke ans Stoßlüften für die Frischluftzufuhr. Gesunde Snacks wie Obst/Nüsse und Getränke wie Wasser/Tees helfen Deinem Gehirn, auf Touren zu bleiben.

Teile Dir Deine Zeit gut ein

Lege einen konkreten Start- und Endzeitpunkt für Deine Lerneinheit fest. Mache regelmäßig Pausen. Mit der „Pomodoro-Technik“ kannst Du Deine Produktivität steigern, indem Du konzentriertes Arbeiten in Phasen einteilst: 

  • 25 Minuten Arbeiten 
  • 5 Minuten Pause 
  • 25 Minuten Arbeiten 
  • 5 Minuten Pause 
  • 25 Minuten Arbeiten 
  • 5 Minuten Pause 
  • 25 Minuten Arbeiten 
  • 5 Minuten Pause 
  • nach 4 Einheiten eine längere Pause von 15 Minuten einlegen

Finde Deine persönliche Motivation

Was ist Dein Ziel? Die nächste Arbeit mit einer guten Note zu bestehen? Die Zwischenprüfung zu schaffen? Mit der Abschlussprüfung Deinen Traumjob als TFA zu erreichen? Formuliere Dein Ziel positiv, konkret und am besten schriftlich.

Belohne Dich fürs Durchhalten

Was ist Dein Ausgleich zur geistigen, sitzenden Tätigkeit? Gassigehen, Joggen, Fitness, Reiten? Bewegung in der Natur lüftet das Gehirn und hilft beim Verarbeiten der erlernten Informationen.

Gut zu wissen

Was ist Prokrastination? Der Begriff stammt vom lateinischen Wort „procrastinare“ ab, was so viel bedeutet wie „aufschieben“. Aufschieberitis ist, wenn Du plötzlich lieber Hausarbeit erledigst als für die Schule zu lernen. Dies setzt Dich zusätzlich unter Druck, weil die anstehenden Aufgaben durch die Erledigung der anderen Tätigkeiten nur hinausgezögert werden.

Abb. 1 | Adspektion der Maulschleimhaut (links). Bildliche Darstellung zur Überprüfung der kapillären Rückfüllungszeit beim Pferd (rechts).

Kurz und knapp

Lernen ist ein individueller Prozess. Probiere aus, was Dir persönlich hilft, um Dir Erlerntes einfacher zu merken. 

Abbildung © GettyImages

Portrait Frau Roller
Autorin

Sara Roller, M.A.

TFA, Praxismanagerin & freie Autorin 
www.vettext.de
sara.roller@gmx.de

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